Rentenversicherung

Eine Einführung in das deutsche Rentensystem

Die Rentenversicherung soll die Zahlung von Pensionen im Alter gewährleisten. Alle Angestellten, Auszubildenden sowie einige Selbständige sind verpflichtet, in das staatliche Rentenversicherungssystem einzuzahlen.

Rentenversicherung

Die Rentenbeiträge betragen 19,5% Ihres Bruttoeinkommens bis zu einer Obergrenze und werden zu je 50% von Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen (2004).

Für die Zahlung Ihrer Arbeitslosen- und Rentenversicherungsbeiträge brauchen Sie selbst nichts zu tun, beide Beiträge werden automatisch von Ihrem Gehalt abgezogen. Rentenansprüche beginnen normalerweise ab einem Alter von 65 Jahren, Sie können jedoch auch in Frührente gehen oder länger arbeiten. Einen Teil Ihrer Rentenbezüge erhalten Sie auch dann, wenn Sie Ihr Rentenalter im Ausland verbringen.

Beachten Sie, dass das deutsche Rentensystem während der vergangenen Jahrzehnte unter immensen Druck geraten ist, ein Problem, dass Sie sehr oft in den deutschen Medien sehen werden. Nach dem sogenannten Umlageverfahren bezahlt in Deutschland die jeweilige Arbeitsgeneration mit ihren Beiträgen die Rentenbezüge der jeweiligen Rentnergeneration, so dass das System einen Ausgleich zwischen Beitragsauszahlungen und Rentenauszahlungen erfordert.

Aufgrund einer geringen Geburtenrate und einer steigenden Lebenserwartung nimmt die Zahl der Berufstätigen gegenüber den Rentnern ständig ab, ein Problem, welches durch die hohe Arbeitslosigkeit noch verschärft wird. Eine sinkende Zahl von Berufstätigen muss demnach die Rentenansprüche einer steigenden Zahl von Rentnern bezahlen, was zu ständig steigenden Rentenbeiträgen führt. Viele Ökonomen verlangen daher eine verstärkte Einwanderung von jungen ausländischen Arbeitnehmern, um die Balance des Systems wieder herzustellen.

Der große Stimmeneinfluß der Rentner bei Wahlen hat deutsche Politiker von ernsthaften Reformen des Rentensystems abgehalten, da diese automatisch eine Reduzierung der Renten erfordern würden. Obwohl das gegenwärtige System nicht tragfähig ist, haben sämtliche Politiker das Problem auf die nächste Generation verschoben. Noch heute kursiert in Deutschland der Ausspruch eines ehemaligen Arbeitsministers "Die Renten sind sicher", der heute zynisch von all denen zitiert wird, die sich um ihre künftigen Rentenauszahlungen sorgen.

Diese Sorge ist nicht unbegründet: Alle Ökonomen stimmen darin überein, dass die heutige Arbeitsgeneration nur noch einen Bruchteil ihrer Beitragszahlungen als Rente zurückerhalten wird. Falls Sie nicht einen signifikanten Einbruch Ihres Einkommens im Alter riskieren wollen, sollten Sie daher auf jeden Fall über eine zusätzliche private Altervorsorge nachdenken.

Informationen zum Thema Rente stellt das Bundesministerium für Gesundheit und soziale Sicherung unter www.bmgs.bund.de  zur Verfügung.

Die Rentenbeiträge betragen 19,5% Ihres Bruttoeinkommens bis zu einer Obergrenze und werden zu je 50% von Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen (2004).

Für die Zahlung Ihrer Arbeitslosen- und Rentenversicherungsbeiträge brauchen Sie selbst nichts zu tun, beide Beiträge werden automatisch von Ihrem Gehalt abgezogen. Rentenansprüche beginnen normalerweise ab einem Alter von 65 Jahren, Sie können jedoch auch in Frührente gehen oder länger arbeiten. Einen Teil Ihrer Rentenbezüge erhalten Sie auch dann, wenn Sie Ihr Rentenalter im Ausland verbringen.

Beachten Sie, dass das deutsche Rentensystem während der vergangenen Jahrzehnte unter immensen Druck geraten ist, ein Problem, dass Sie sehr oft in den deutschen Medien sehen werden. Nach dem sogenannten Umlageverfahren bezahlt in Deutschland die jeweilige Arbeitsgeneration mit ihren Beiträgen die Rentenbezüge der jeweiligen Rentnergeneration, so dass das System einen Ausgleich zwischen Beitragsauszahlungen und Rentenauszahlungen erfordert.

Aufgrund einer geringen Geburtenrate und einer steigenden Lebenserwartung nimmt die Zahl der Berufstätigen gegenüber den Rentnern ständig ab, ein Problem, welches durch die hohe Arbeitslosigkeit noch verschärft wird. Eine sinkende Zahl von Berufstätigen muss demnach die Rentenansprüche einer steigenden Zahl von Rentnern bezahlen, was zu ständig steigenden Rentenbeiträgen führt. Viele Ökonomen verlangen daher eine verstärkte Einwanderung von jungen ausländischen Arbeitnehmern, um die Balance des Systems wieder herzustellen.

Der große Stimmeneinfluß der Rentner bei Wahlen hat deutsche Politiker von ernsthaften Reformen des Rentensystems abgehalten, da diese automatisch eine Reduzierung der Renten erfordern würden. Obwohl das gegenwärtige System nicht tragfähig ist, haben sämtliche Politiker das Problem auf die nächste Generation verschoben. Noch heute kursiert in Deutschland der Ausspruch eines ehemaligen Arbeitsministers "Die Renten sind sicher", der heute zynisch von all denen zitiert wird, die sich um ihre künftigen Rentenauszahlungen sorgen.

Diese Sorge ist nicht unbegründet: Alle Ökonomen stimmen darin überein, dass die heutige Arbeitsgeneration nur noch einen Bruchteil ihrer Beitragszahlungen als Rente zurückerhalten wird. Falls Sie nicht einen signifikanten Einbruch Ihres Einkommens im Alter riskieren wollen, sollten Sie daher auf jeden Fall über eine zusätzliche private Altervorsorge nachdenken.

Informationen zum Thema Rente stellt das Bundesministerium für Gesundheit und soziale Sicherung unter www.bmgs.bund.de  zur Verfügung.

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